Montag, 5. Mai 2014

[Rückblick] April 2014



Meine liebsten Bücherwürmer!

Ich kann es nicht glauben, wie schnell die Zeit im Moment vergeht... Da schaut man kaum nach links und rechts und schon ist wieder ein Monat an einem vorbei gezogen! Mit dem April bin ich einigermaßen zufrieden, auch wenn ich im Gegensatz zum März nur ein Buch mehr gelesen habe (ich bin mit Die Rebellin leider doch nicht vor dem 30. fertig geworden, deshalb zählt es erst zum Mai).
Der Monat war aber auch ereignisreich: Uni hat wieder angefangen und da musste ich mich erst mal wieder einfinden :D Außerdem habe ich viel Zeit bei meinen Eltern verbracht, wo ich nicht so viel gelesen habe und ich habe meine Tante in Italien besucht... aber es war ein richtig schöner Monat, auch wenn das Wetter nicht immer wünschenswert war :)

Hier die in diesem Monat gelesenen Bücher:


Johannes Cabal: Seelenfänger - Jonathan L. Howard
Do Androids Dream of Electric Sheep? - Philip K. Dick
Percy Jackson: Diebe im Olymp - Rick Riordan


IN ZAHLEN

gelesen: 3
Seiten März: 1009
gekauft: 0
Rezensionsexemplare: 0
Geschenke: 3
alter SUB: 49
SUB neu: 52
Seiten 2014: 5528


Neuzugänge


Die Analphabetin, die rechnen konnte - Jonas Jonasson
Das Land der verlorenen Träume - Caragh O'Brien
Der Weg der gefallenen Sterne - Caragh O'Brien


Die drei Bücher waren alle Geschenke zu meinem Geburtstag. Etwas verspätet, aber ich habe mich dennoch riesig gefreut und ich brenne schon darauf sie zu lesen (ich hab ja auch keinen SuB oder so, ne?! :D ).


Guthaben


Guthaben
+12,00€
Gelesen <450 S.
+3,00€
Gelesen >450 S.
0,00€
Ausgaben
0,00€
Neues Guthaben
+15,00€



Challenge-Fortschritt

Rory-Gilmore-Challenge
Stand: 31 von 330

FANtasy 2014
2 vorgenommen, 2 gelesen
Stand: 7 von mind. 12, max. 20

Buchchallenge 2014
1 vorgenommen, 1 gelesen
Stand: 9 von 20

Chaos-Challenge: One more time!
4 vorgenommen, 3 gelesen
Stand: 9 von mind. 20, max. 35

Shakespeare-Challenge
Stand: 0

55 Bücher 2014
3 gelesen
Stand: 14 von 55


Wie war euer April? 


Bis bald,

Eure Anne

Freitag, 25. April 2014

[Rezension] Juniper Berry - M.K. Kozlowsky








Verlag: Harper Collins (2011)
Preis: 5,18€
E-Book
Seiten: 240
ISBN: 978-0-062-07712-7







Inhalt

Juniper ist eine Tochter mit reichen, berühmten Eltern. Sie hat alles, was sie möchte, nur eines fehlt ihr: ihre Eltern. Seit diese berühmt sind, haben sie nur noch ihre Karriere und nichts als ihre Karriere im Kopf. Juniper fühlt sich einsam und versteht die Welt nicht mehr. Ihre Eltern haben sich einfach nicht mehr sie selbst. Wohin sind die Personen hin, die sie in den Arm genommen, sie getröstet und sie wahrgenommen haben? Mit denen sie Spaß gehabt und viele unterschiedliche Dinge erlebt hat?
Alleine im Garten spielend, trifft sie einen Jungen, Giles, mit dem sie sich auf die Suche nach dem Geheimnis ihrer Eltern macht. Dabei muss sie feststellen, dass nicht jeder Wunsch erfüllt werden sollte.


Eindrücke

Bei Juniper Berry hat mich als erstes das Cover angesprochen. Ich fand das Motiv einfach richtig interessant und ich wollte ein E-Book auf Englisch lesen, um zu sehen, ob es auf dem Reader anders ist Fremdsprachen zu lesen (nein, es ist nicht anders). Als ich dann gelesen habe, um was es sich handeln soll, habe ich es mir kurzerhand geholt. Ich mochte die Kombination von einem scheinbaren Kinderbuch und einer mysteriösen, gar gruseligen Geschichte. 

Juniper Berry ist auf jeden Fall kein Kinderbuch meiner Meinung nach! Die Protagonistin ist zwar erst elf Jahre alt, sie will aber unbedingt herausfinden, was es ist, das ihre Eltern derart verändert und begibt sich deshalb in obskure und unheimliche Räume bzw. stößt auf rätselhafte Dinge. 
Juniper ist sehr neugierig und auch mutig, was ich sehr an ihr mochte. Sie ähnelt keinem verwöhnten reichen Kind, deren Eltern die fehlende Zeit und Liebe durch materielle Gegenstände kompensieren, was daran liegt, dass sie so nicht aufgewachsen ist und ihre Eltern nicht immer berühmt waren. Das macht sie sehr sympathisch und ihre Handlungen und Gedanken zeigen, wie sehr sie sich nach den alten Gewohnheiten ihrer Familie, nach einem Beieinander und einer Familie überhaupt sehnt. Diesen Aspekt konnte Kozlowsky sehr gut darstellen und vermitteln. Ich bin mir aber nicht sicher, inwieweit man mit elf Jahren schon derart erwachsen handeln und entscheiden kann. Mir hat auf jeden Fall sehr gut gefallen, dass sie eine sehr starke Persönlichkeit hat. 
Den Gegensatz dazu bildet Giles, Junipers Freund. Er ist nicht ganz so dominant und beeinflussbarer, aber er bildet einen tollen Gegensatz zu Juniper. Die beiden sind ein gutes Team und brauchen sich auch gegenseitig, was ich als tolles Motiv empfinde.

Kozlowsky hat schöne Charaktere geschaffen, denen man gerne auf die unerwartetsten Abenteuer folgt. Auch die Handlung ist gut durchdacht und die Kernaussage wertvoll. Leider hatte ich einige Probleme mit seinem Schreibstil. Auch wenn mir alles gepasst und gefallen hat, war mir der Schreibstil an einigen Stellen nicht fesselnd genug. Es fehlte das gewisse Etwas... aber nur eine Kleinigkeit. Vielleicht lag es auch daran, dass ich es auf Englisch gelesen habe, wer weiß...


Fazit 

Ein wundervolles Buch, das ich euch nur wärmstens empfehlen kann! Es ist tiefgründig und durchdacht und die Charaktere sind einfach richtig tolle Schätze! Da ich mir einen bildlich intensiveren Schreibstil gewünscht hätte, gibt es leider ein Vögelchen Abzug...

 

Bis bald,

Eure Anne

Montag, 21. April 2014

[Rezension] Tagebuch - Anne Frank







Verlag: dtv
Preis: 7,95€
Taschenbuch
Seiten: 316
ISBN: 978-3-596-15277-3









Inhalt

An ihrem dreizehnten Geburtstag bekommt Anne ein Tagebuch geschenkt, in das sie von da an regelmäßig ihre Gedanken und Erfahrung schreibt.
Als jüdische Famile in Amsterdam während des zweiten Weltkriegs lebend, muss Familie Frank kurz nach Annes Geburtstag 1942 in einem Hinterhaus zusammen mit einer anderen Familie ein Versteck aufsuchen, um von den Nationalsozialisten nicht deportiert zu werden.
Am 04.August 1944 werden alle acht Versteckten von der "Grünen Polizei" mitgenommen und in verschiedene Lager gebracht, wo bis auf Annes Vater alle den Tod finden.


Eindrücke

Ich möchte keine wirkliche Bewertung des Buches abgeben, weil es ein persönliches Tagebuch ist und die Gedanken sowie Gefühle einer Jugendlichen wiederspiegelt. Was soll man denn daran kritisieren?

Annes Tagebuch hat mich aber dennoch sehr berührt und zum Nachdenken gebracht. Darüber, was Krieg aus den Menschen macht, wie hilfreich Einfallsreichtum und Genügsamkeit sein können und wie es auch in Ausnahmesituationen irgendwie Normalität gibt. Ich fand es sehr interessant zu lesen, wie improvisiert wurde und welchen Herausforderungen sich ihre Familie stellen musste und mit welchen Ängsten sie zum kämpfen hatte. 
Auch wenn es rege Debatten darüber gibt, inwieweit das Tagebuch echt ist, kam es mir sehr realistisch vor. Weil Anne nur eine Jugendliche auf der Suche nach sich selbst, mit Hoffnungen, Illusionen, Visionen und Plänen, ist, erhält man kein vollständiges und auch nicht immer rationales Bild der Situation und damaligen Umstände, aber gerade das macht es spannend. Was fühlt man, wenn man sich einerseits darüber im Klaren sein muss, dass das Leben jeden Moment zu Ende sein kann, andererseits aber dennoch Zukunftspläne schmiedet?

Annes Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, jedoch fand ich ihn an manchen Stellen etwas anstrengend.


Fazit

Dieses Buch sollte man wirklich gelesen haben, weil es einem zeigt, dass diejenigen Dinge, die wir heute als wichtig erachten, die vollkommene Aufmerksamkeit vielleicht doch nicht wert sind. Außerdem bekommt man eine erste Idee davon, wie es ist mitten im Krieg zu sein...



Bis bald,

Eure Anne

Mittwoch, 16. April 2014

[Mini-Rezension] Gute Laune - Madame Missou


Madame Missou
Preis: 2,69€ (kindle-E-Book), 4,99€ (Taschenbuch)
E-Book
Seiten: 32

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Es gibt einfach diese Tage, an denen man sich nicht wohl fühlt, alles grau erscheint und nichts klappen möchte. Man wird nervös, leicht reizbar und oft streitsüchtig, aber auch diese Phasen sind nun schnell erledigt und beseitigt!

In Madame Missous neuem Ratgeber Gute Laune gibt sie uns wertvolle Tipps, wie man bei negativen Gedanken und Stimmungen mit einfachen Übungen wieder fröhlich, produktiv und positiv wird. Sie sind leicht verständlich, alltagstauglich und schnell erledigt, sodass man rasch zu Ergebnissen kommt und das Negative vergessen ist. 
Auch wenn man ein recht fröhlicher und eher positiv denkender Mensch ist, kann man sich aus diesem Ratgeber einige schöne Tipps stibitzen für Zeiten oder Tage, wenn die eigene Stimmung nicht so möchte wie man selbst oder wenn es einfach nicht so klappt wie üblich.
Madame Missous Schreibstil ist dabei wieder sehr lebendig und witzig, was es einfach und angenehm zu lesen macht. Der Ratgeber ist wieder derart gestaltet, dass er sich in nicht allzu langer Zeit durchliest und man somit sofort anfangen kann.

Abschließend kann ich sagen, dass es wieder eine sehr erfrischende Lektüre war. Auch wenn manche Tipps banal erschienen, dürfen sie nicht vergessen werden...




Bis bald,

Eure Anne

Montag, 14. April 2014

[Rezension] Jacob beschließt zu lieben - Catalin Dorian Florescu


 





Verlag: dtv
Preis: 9,90€
Taschenbuch
Seiten: 405
ISBN: 978-3-423-14180-2








Inhalt

Jakob sucht Ruhm und Wohlstand im Rumänien der 30er Jahre. Durch seine Frau kann er sich seine Wünsche erfüllen und ist im donauschwäbischen Dorf Triebswetter sehr hoch angesehen. Nur sein Sohn Jacob aber bereitet ihm kopfzerbrechen. Er ist kränklich und weist nicht die Eigenschaften auf, die er sich gewünscht hätte. Immer mehr verabscheut er seinen Sohn, der anfängt seinen eigenen Weg zu gehen und immer wieder vor großen Herausforderungen steht. Mit Hilfe von unterschiedlichen Menschen aber schafft er es wiederholt, sich aus den Situation hinaus zu manövrieren, die politischen Verwirrungen zu überstehen und sich durch das Leben zu schlagen. 
Florescu erzählt einerseits die Geschichte von Jacob, andererseits die seiner Familie, die während des 30 jährigen Krieges aus Lothringen in das Banat kam, um sich eine neue Existenz aufzubauen.


Eindrücke

Mir wurde das Buch empfohlen, weil auch meine Vorfahren aus dem Gebiet Lothringen kommen und ausgewandert sind. Ich fand es sehr spannend zu sehen, welchen Herausforderungen sich die damaligen Auswanderer stellen mussten und wie aufwendig eine solche Reise damals war. Die Darstellung dieser Probleme, Ängste und Hindernisse ist Florescu sehr gut gelungen!

Das Buch beginnt damit, von einem Mann namens Jakob zu erzählen, was mich etwas verwirrt hatte und der Autor plötzlich die Erzählperspektive und Zeit ändert. Hat man aber verstanden, wer wer ist und um was genau es jetzt geht, so ist das kein Problem mehr. Dass Florescu die beiden erzählten Geschichten nebeneinander aufstellt, fand ich sehr schön, man konnte Parallelen feststellen und konnte immer mehr Verständnis für Verhaltens- und Denkweisen aufbringen. Man wächst in gewisser Weise mit dem Geschichtsverlauf mit, auch wenn es manchmal etwas durcheinander scheint und die Wechsel der Perspektiven mir ab und zu zu plötzlich waren.

Die Hauptcharaktere empfand ich als gut ausgearbeitet und differenziert und vor allem Jacob war mir von Anfang an sympathisch. Florescu gelingt es sympathische und weniger sympathische Charaktere zu präsentieren, doch ist der Erzählstil an einigen Stellen schleppend und langgezogen. Man weiß nicht immer wohin es führen soll, aber es gibt auch keine wirkliche Auflösung oder einen tieferen Hintergrund auf den ersten Blick.


Fazit

Jacob beschließt zu lieben ist eine schöne und solide Familiengeschichte, die mehrere Themen vereint, sich manchmal aber doch verliert. Der Autor konnte seine Charaktere gut darstellen und auch eine schöne Vielfalt entwickeln. Ab und zu jedoch haben sich die Handlungen gezogen und waren etwas langwierig zu lesen.
Am interessantestes und plastischsten erschien mir die allgemeine Geschichte der Auswanderer während des 30 jährigen Krieges, deren Herausforderungen, Erwartungen und Schwierigkeiten.
Ich kann das Buch denjenigen empfehlen, die sich für Geschichte interessieren, gerne einem entspannten Schreibstil folgen und sich in ausschweifenden Beschreibungen wohl fühlen.
Was die Bewertung angeht, bin ich etwas zwiegespalten, denn einerseits hat mir doch das ein oder andere gefehlt, andererseits aber fand ich die Komposition, die Idee und das Hintergrundthema, die Geschichte der Familie spannend und sehr interessant.
Also drei mit starker Tendenz zu vier :)




Bis bald,

Eure Anne

[Aktion] Gemeinsam Lesen #55


Liebste Wortkünstler!

Auf den letzten Metern möchte ich auch mal wieder an Asaviels Aktion Gemeinsam Lesen mitmachen und ein paar Fragen zu meinem derzeitigen Buch beantworten! :)

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade Do Androids Dream of Electric Sheep? von Philip K. Dick und bin auf Seite 47 von 177.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
The TV set boomed; descending the great empty apartment building's dust-stricken stairs to the level below, John Isidore made out now the familiar voice of Buster Friendly, burbling happily to his system-wide vast audience.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Von dem Buch habe ich das erste Mal gehört, als wir es in einem Seminar über Dystopien behandelt haben. Seit dann wollte ich es unbedingt lesen, bin aber jetzt erst dazu gekommen. Es ist auch übersetzt (Träumen Androiden von elektrischen Schafen?) und verfilmt worden. Ridley Scott, der Regisseur des Films, aber gab ihm den Namen Blade Runner, unter welchem seit dann auch das Buch erscheint. Der Film soll wenig mit dem Buch zu tun haben.
Bis jetzt gefällt es mir wirklich sehr gut, weil es durchgehend spannend ist und das Thema, die Frage nach dem, was den Menschen Mensch sein lässt, gestaltet Dick äußerst interessant!

Do Androids Dream of Electric Sheep?\Blade Runner, engl. Ausg. - Dick, Philip K.
Bild
4. An welchem Ort spielt die Handlung deines aktuellen Buches? Würdest du dort gerne einmal hinreisen (gerne auch, wenn die Frage hypothetisch ist, weil es ein Fantasyort ist ;) )?
Das Ganze spielt 1992 in San Francisco (in den vor kurzem veröffentlichten Büchern ist das Jahr auf 2021 umdatiert worden). Im August werde ich tatsächlich nach San Francisco gehen und da auch erst mal eine Zeit lang sein, deshalb:  ja, ich würde den Ort gerne besuchen. Aber auch wenn mein Auslandssemester nicht wäre würde ich Frisco gerne einmal ansehen wollen. Ich glaube es ist eine sehr lebendige und vielfältige Stadt, weshalb ich mich sehr auf sie freue und gespannt bin, was es alles zu entdecken geben wird! :)

Kennt ihr das Buch? Was ist eure Lieblingsdystopie?


Bis bald,

Eure Anne