Mittwoch, 5. Juni 2013

Leseliste Juni 2013


Meine Lieben!


Wieder ist es Zeit euch meine Leseliste für diesen Monat zu zeigen:



Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand - Jonas Jonasson
Die tausend Herbste des Jacob de Zoet - David Mitchell
Schwarzer Mond über Soho - Ben Aaronovitch
Flavia de Luce: Halunken, Tod und Teufel - Alan Bradley
Das Dschungelbuch - Rudyard Kipling
Der Clan der Otori: Der Pfad im Schnee - Lian Hearn (e-Book)
To kill a Mockingbird - Harper Lee
Das Herz der Finsternis - Joseph Conrad (e-Book)
Das Buch der Vampire: Bleicher Morgen - Colleen Gleason
Incarceron - Catherine Fisher


Ich hoffe, auch diesen Monat so erfolgreich zu sein wie im Mai! To kill a mockingbird und Das Herz der Finsternis werden im Rahmen der Rory-Gilmore-Reading Challenge, die von SeitenBlicke gehostet wird, gelesen. Eine Distopie ist auch dabei und viele Titel kann ich für die Chaos-Challenge verwenden. Da geht das ja dann langsam voran mit den ganzen Challenges :D
Eine Übersicht über alle und meine Fortschritte findet ihr HIER.

Ich kann mich gar nicht entscheiden, auf welches Buch ich mich am meisten freue. Welches ich wann lese, werde ich auslosen. Den Debütroman von Jonas Jonasson habe ich schon fertig und eine Rezension folgt auch bald. Überhaupt fehlt noch die Rezension von Gebannt. Unter fremdem Himmel, aber auch diese werde ich bald veröffentlichen.

Interessieren euch Posts zu den jeweiligen Auslosungen? Soll ich immer wieder mal ein Update über meinen Lesefortschritt schreiben?

Welche Bücher habt ihr euch für diesen Monat vorgenommen?


Ich wünsche euch noch einen buchigen Tag!


Bis bald,

Eure Anne

Dienstag, 4. Juni 2013

[Rezension] Flavia de Luce: Mord ist kein Kinderspiel - Alan Bradley



 





Zweiter Band der Flavia de Luce-Reihe
Verlag: Blanvalet (2011)
Preis: 8,99€
Taschenbuch
ISBN: 987-3-442-37825-8









Inhalt

Ein Zufall führt , einen berühmten Puppenspieler, in die Gegend von Buckshaw. Begeistert verfolgt Flavia die Vorstellung seiner Aufführungen und wird sogar Zeugin des Todes der Berühmtheit. Nun stellt sich die Frage, ob das Geschehnis ein Unglück oder Mord war und Flavia ist sich ziemlich sicher, dass letzteres zutrifft. Wieder wird sie zur Detektivin und entdeckt dabei, dass dieser Mord in Zusammenhang mit einem anderen Mord, der schon Jahre zurück liegt, steht. 
Als ob das nicht alles wäre, muss sie sich auch noch um die Rache an ihren nervigen Schwestern und anderen Verpflichtungen nachgehen...


Eindrücke

Flavia befindet sich wieder in ihrem Element: Das Lösen von Morden! An ihrem Charme und ihrer Intelligenz hat sie auch in diesem Band nichts eingebüßt und präsentiert dem Leser einwandfrei und auf sympathische wie schmunzelhafte Weise ihre Ergebnisse. 

Schon im ersten Band ist mir Flavia ans Herz gewachsen und in diesem sogar noch mehr! Der Roman ist wieder voll von Wissen über Chemie, Musik und Literatur und es macht einfach unglaublich viel Spaß die Protagonistin auf ihren Ausflügen mit Gladys, ihrem Fahrrad, zu begleiten. Gerade ihre Leidenschaft für Chemie, im speziellen Sinne Gifte, bereitet Lust, sich selbst intensiver mit Giften und deren potentiellen Verwendungsmethoden auseinander zu setzen. :)
Auch auf alte Charaktere trifft man wieder, wie Dogger, der Vater oder die Schwestern, aber auch neue lernt man kennen, die teilweise dubios, teilweise quirlig sind und meiner Meinung nach dem Ganzen eine weitere Dimension verleihen. Bei manchen Charakteren ist mir noch unklar, ob und welche Bedeutung sie für den nächsten Band haben, aber das steigert nur die Neugier auf die Fortsetzung!

Einige Stellen und Szenen wären vielleicht sogar noch weiter ausbaufähig gewesen, aber insgesamt hat der Roman meine Erwartungen übertroffen. Anfangs hatte ich schon Bedenken, ob auch dieser Roman eine tolle Überraschung bereit hielte (bei Fortsetzungsromanen ist das ja leider oft der Fall) und ob auch die Personen und Ereignisse stimmig würden, aber auch hier waren die größeren Zusammenhänge nicht sofort klar und vieles erklärt Flavia selbst erst, als sie mit der Polizei darüber spricht. Die Zusammenhänge haben mich schlichtweg davon überzeugt, dass der Autor ein gutes Gespür für die Konzipierung und Darstellung von Mordfällen hat und diese auch sehr spannend und geistreich wieder geben kann. Den Plot dieser Geschichte fand ich fast noch spannender als den im ersten Band, weil es gleich um zwei zusammenhängende Morde geht und ich zwar immer wieder unterschiedliche Charaktere unter Verdacht hatte, aber schlussendlich doch überrascht wurde.

Was ich noch schön gefunden hätte, wäre, wenn Flavia sich auch mehr über die Fortschritte der Polizei informiert hätte, sodass man auch eine Ahnung von deren Tätigkeiten bezüglich dieses Falls bekäme, aber das ist wirklich nur eine Kleinigkeit, die den Roman an der ein oder anderen Stelle eventuell interessanter gemacht hätte.

Wie gesagt, bin ich mit dieser Fortsetzung von Flavia de Luce äußerst zufrieden und freue mich schon auf den nächsten Band, der schon sehnsüchtig darauf wartet, in die Hand genommen und gelesen zu werden!


Fazit

Meine Erwartungen an das Buch wurden in keinster Weise enttäuscht und ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil! Allen, die gerne Krimis lesen, die schrille Charaktere mögen oder die sich an  Kriminalromanen versuchen wollen, kann ich diese Reihe und das Buch nur ans Herz legen! Flavia ist einfach, wenn auch erst 11 Jahre, eine faszinierende und auf ihre Art und Weise äußerst sympathische Figur, die man einfach mögen muss! :)




Flavia de Luce: Mord im Gurkenbeet

Flavia de Luce: Halunken, Tod und Teufel
Flavia de Luce: Vorhang auf für eine Leiche  (ab Oktober 2013 auch als Taschenbuch)
Flavia de Luce: Schlussakkord für einen Mord  (noch nicht auf deutsch erschienen)


in Planung: The Dead in Their Vaulted Arches (Anfang 2014)

Als Hardcover erscheinen die Bücher bei Penhaligon
Ihr wollt mehr Informationen zu Flavia und ihren Fällen?
www.flavia-de-luce.de 



Ich wünsche euch noch einen detektivischen Tag!


Bis bald, 

Eure Anne

Montag, 3. Juni 2013

[Rückblick] Mai 2013




Leonie Swann - Garou
Suzanne Collins - Die Tribute von Panem: Tödliche Spiele
Suzanne Collins - Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe
Suzanne Collins - Die Tribute von Panem: Flammender Zorn
Kendare Blake - Anna im blutroten Kleid
Washington Irving - Sleepy Hollow und andere unheimliche Geschichten
Kazuo Ishiguro - Alles, was wir geben mussten
Kristin Cashore - Die Beschenkte (e-Book)
Alan Bradley - Flavia de Luce: Mord ist kein Kinderspiel
Veronica Rossi - Gebannt (e-Book)


Ich habe tatsächlich meine ganze Leseliste diesen Monat geschafft. Anfangs hatte ich bedenken, es würde wieder so wie im letzten Monat werden, aber da habe ich mich wohl selbst wieder überrascht! :)

gelesene Bücher: 10
gelesene Seiten: 3742

 

Bücherkonto Mai 2013

Startguthaben
   -2,35€
Ausgaben
    0,00€
Gelesene Bücher
+20,00€
Zusätzlich gelesene Seiten
  +2,42€
Buchkauffreier Monat
  +5,00€
Beenden einer Reihe
  +5,00€
Neues Startguthaben
  30,07€
 

Ich habe es in der Tat geschafft, diesen Monat kein einziges Buch zu kaufen und da ich so fleißig war, bin ich auch schon wieder im plus mit meinem Konto! 
Ein Buch habe ich geschenkt bekommen, aber das werde ich euch in meinem nächsten Neuzugänge-Post vorstellen, denn diesen Monat werde ich mir mit Sicherheit wieder Bücher kaufen! :)


Lieblingswelten diesen Monat




Die Beschenkte



 Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe







Wie war euer Mai? Seid ihr zufrieden?

Ich wünsche euch noch einen wundervollen Abend!


Bis bald,

Eure Anne




[Rezension] Alles, was wir geben mussten - Kazuo Ishiguro


 





Verlag: Blessing (2005)
Preis: 9,99€
Taschenbuch (als Hardcover nicht mehr in Buchläden zu finden)
Seiten: 352
ISBN: 978-3-44273-610-2





 


Inhalt

Kathy, Ruth und Thommy wachsen im selben Internat auf: Hailsham. Der Ort scheint das Paradies auf Erden, denn es hat einen großen Sportplatz, große, helle Räume und eine Rundumbetreuung und dennoch ist alles nicht so, wie es sein sollte. Die Lehrer werden "Aufseher" genannt und den Schülern von Hailsham steht keine wirklich selbstbestimmte Zukunft bevor, denn sie sind dazu bestimmt ihre Organe zu spenden.



Eindrücke

Auf das Buch bin ich durch seine Verfilmung aufmerksam geworden, in der auch Keira Knightley mitspielt. Sofort wusste ich, dass ich es unbedingt lesen muss bevor ich den Film sehe und habe es bei buecher.de booklooker erworben. Von Anfang an war mit klar, dass das Buch bedrückend werden würde, weil es um die Gefühlswelt von Klonen geht, die vom Rest der Gesellschaft eher gemieden werden. Kathy erzählt ihre Erfahrungen im Heim und von ihrer Freundschaft mit Ruth und Tommy. Alles scheint unbeschwert, obwohl die Schüler wissen, dass sie besonders sind.

Die Spender gehen in verschiedenen Phasen ihres Lebens unterschiedlich mit ihrem Status um, so zum Beispiel gibt es eine Zeit, in der es tabu ist, darüber zu reden. In ihrem Leben selbst aber müssen sie sich mit denselben Schwierigkeiten und Fragen auseinander setzen, wie Menschen, die nicht für das Klonen geschaffen wurden. Kathy erzählt von ihrem Erwachsenwerden, ihren Gefühlen, wenn sie das Heim verlassen und in Cottages ziehen und anschließend beschließen die Ausbildung zum Betreuer in Angriff zu nehmen. Der Unterschied zu uns, sage ich jetzt mal, ist, dass wir eine Wahl haben, ob wir studieren oder eine Ausbildung machen wollen, welchen Themen und Professionen wir nachgehen wollen usw. Sie haben diese Entscheidungsfreiheit nicht und das bringt ein Gefühl der Absurdität mit sich.
Immer wieder streift Kathy in ihren Erzählungen zu anderen Geschichten, die schlussendlich aber zusammen hängen. Nach und nach erfährt der Leser von diesen und weiß nur so viel, wie auch die Schüler zu gegebenem Zeitpunkt. Das hat mir einerseits sehr gut gefallen, weil ich mich dadurch unglaublich gut in die Protagonisten einfühlen konnte, andererseits zogen sich die Geschichten und Ereignisse über mehrere Seiten.

Kathy war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ich habe schnell gemerkt, dass sie auf eine Art von ihrem Schicksal gebrochen ist, irgendwie sich aber doch weigert das so einfach anzunehmen. Bei Tommy erging es mir genauso und in beide konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Ruth dagegen war mir oft sehr schleierhaft und fast schon unsympathisch. Ich habe zwar gemerkt, dass sie versucht einen bestimmten Platz zu finden, wo sie einfach nur ihre Wünsche erfüllen kann, aber das tat sie auf eine derart befehlshaberische, fast schon diktatorische und  Art, dass ich mich leider nur schwer mit ihr anfreunden konnte. Andererseits aber hat sie als Charakter die Handlung komplettiert und wäre ein Verlust für das Buch gewesen, hätte sie gefehlt.



Fazit

Das Buch hat mir einen sehr guten Einblick in die Psyche von Klonen bzw. Spendern oder überhaupt Menschen, die einzig zweckmäßig und durch künstliche Hand auf der Welt sind, gegeben. Es war eine tolle und interessante Perspektive die Geschehnisse aus ihrer Sicht zu betrachten und dabei zu merken, wie normal und menschlich auch solche Wesen sind. Dabei denkt man auch über ausgegrenzte Gruppen und Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft nach und fragt sich, ob der Umgang mit ihnen nicht auch verbesserungswürdig ist.
Im Allgemeinen fand ich das Buch sehr gut geschrieben und die Geschichte sehr spannend, aber an manchen Stellen leider doch zu gedehnt. 



Bis bald,

Eure Anne

Sonntag, 2. Juni 2013

Sonntagsgedanken


Lesen mit dem E-Reader?!


Das Thema kommt ja immer wieder auf: E-Reader: ja oder nein? Auch mich hat das Thema beschäftigt: *klick*
Zu meinem Geburtstag habe ich mir schlussendlich einen E-Book-Reader gewünscht, einen tolino shine, und bin insgesamt sehr zufrieden mit ihm! Mittlerweile wurde auch schon die software geupdated und er hat jetzt mehr nutzbare Funktionen. :)

Nun habe ich auch schon mein erstes Buch mit ihm gelesen: Die Beschenkte von Kristin Cashore und es hat mir wirklich sehr gut gefallen (das Buch und das Lesen auf dem Reader), auch wenn man nicht mehr diesen Buchgeruch in der Nase hat.
Am angenehmsten empfand ich das Gewicht des Readers, vor allem am Abend, wenn der Arm schon etwas müde ist vom langen Tag, lag er immer noch super bequem in der Hand. 
Mit meinem Reader kann ich nun auch im Liegen lesen. Habe ich nämlich ein Buch in der Hand, so muss ich mich hinsetzen, weil es mir sehr unbequem ist im Liegen ein Buch in der Hand zu halten. Durch die einstellbare und dezente Hintergrundbeleuchtung stört man auch niemanden im Dunkeln und kann auch gut bei schummrigem Licht lesen und es sich richtig gemütlich machen. Leider konnte ich sein Verhalten bei Sonnenlicht verschiedenster Arten testen, weil die Sonne ja diesen Monat nicht der Meinung war, uns eine Freude machen zu müssen...

Was mit definitiv gefehlt hat, war, den Lesefortschritt anhand der Dicke auf beiden Buchseiten ablesen zu können. Ich fühle mich immer ganz stolz wenn man das Buch zum Lesen aufschlägt und denkt: "Das alles kommt noch!" oder zwischendurch mal nachsieht, wie viele Seiten in der letzten halben Stunde die Seite gewechselt haben. :)
Genauso erging es mir mit dem manuellen Umblättern. Man wischt zwar irgendwie über den Touchscreen oder tippt ihn leicht an, aber dieses Abwuseln der Seite von den anderen und dann das Umblättern, gehören irgendwie zum Lesen dazu. Vor allem ist es ein toller Anblick, wenn beim Umblättern der Text sich langsam offenbart und man sieht, dass es weiter geht oder dass das Kapitel vorbei ist. Beim Reader erscheint der Text ja einfach, bei einem Buch aber entfaltet er förmlich sein ganzes Sein. Wisst ihr was ich meine? :D

Und was heißt das jetzt?
E-Reader haben definitiv ihre Vorteile und ich habe mir auch vorgenommen, jeden Monat mindestens ein E-Book zu lesen. Es ist eine schöne Abwechslung auch mal auf einem anderen Medium zu lesen und bietet ein eigenes Vergnügen! Aber nur auf dem Reader zu lesen, das ginge gar nicht! So ein Buch ist im Endeffekt doch vielfältiger als ein E-Book... :)


Habt ihr auch ähnliche Erfahrungen beim Lesen auf einem Reader gemacht? 

Habt noch einen erfahrungs- und abwechslungsreichen Tag!


Bis bald, 

Eure Anne

Freitag, 31. Mai 2013

[TAG] Fünf Bücher, die ich unbedingt haben musste und nun bei mir einstauben!



Die liebe Kaugummiqueen hat mich getaggt! Es geht darum fünf Bücher vorzustellen, ohne die man dachte nicht leben zu können, die mittlerweile aber immer noch nicht gelesen wurden, bzw. deren Reiz aus welchen Gründen auch immer verloren gegangen ist.
Ich habe doch einige gefunden, die schon länger darauf warten, gelesen zu werden...


Hector und die Entdeckung der Zeit - Francois Lelord

Alle seine Patienten klagen über die Zeit und immer wieder fragt sich Hector, ob er nicht auch ein Problem mit ihr hat, weil er zum Beispiel seine Freundin heiraten sollte. Um mehr über einen guten Umgang mit der Zeit zu erfahren macht sich Hector auf die Such nach einem alten Möch, der gar nicht so leicht aufzufinden ist. Dafür findet er immer mehr Antworten zu seinen Fragen. 
 
Der Titel macht das Buch sehr interessant und ich habe auch schon viel Gutes über das Buch gehört, aber seit es in meinem Regal steht, spricht es mich nicht mehr so an wie vor dem Kauf. Zudem ist es nicht einmal der erste Band der Reihe um Hector, aber der Titel hat mich davon am meisten angesprochen. Die Bände der Reihe können auch unabhängig voneinander gelesen werden und ich dachte, ich könnte mit dem, das mir am besten gefällt anfangen. Bis jetzt konnte ich mich aber doch nicht dazu aufraffen es zu lesen, weil ich immer Bücher gefunden habe, die ich noch spannender fand.


In einer anderen Haut - Alix Ohlin

Auf einem Skiausflug endeckt Grace, Psychotherapeutin, von Weitem den Umriss von etwas nicht definierbarem. Als sie nächer kommt muss sie feststellen, dass es sich um einen Mann mit einer Schlinge um den Hals handelt und sie ruft den Notarzt. Sie bleibt bei ihm und als der Fremde erwacht, lässt sie sich in seine Lügengeschichten verstricken, obwohl sie weiß, dass sie das lieber nicht zulassen sollte: Er erklärt dem Arzt, sie seien ein zerstrittenes Ehepaar und der Grund für sein Handeln bestand einzig und allein darin, die Hilfsbereitschaft seiner Frauauf die Probe zu stellen. Und schon fangen die Verstrickungen und Komplikationen an...
 
Dieses Buch war ein reiner Cover-Kauf! Allein schon die goldene Umrandung und dann die Libelle auf dem Rücken! Ein wundervolles Bild! *schwärm* 
Den Inhalt aber finde ich leider doch nicht so spannend. Anfangs dachte ich, es wäre vielleicht ganz gut und eine Art Überraschung, aber das konnte mich immer noch nicht davon überzeugen, es auf meine Leseliste zu setzen. Dennoch schaue ich mir schon gerne ab und zu das Cover an, es fehlt nur das Aufschlagen, Hinsetzen und Lesen!


Gezeichnet - P.C. Cast und Kristin Cast

Als Zoey 16 Jahre alt ist, wird sie gezeichnet und somit zum Jungvampyr, woraufhin sie im Internat "House of Night" aufgenommen und unterrichtet wird. Sie freundet sich mit ihrer Zimmergenossin an und gerät schnell in die Fänge von Aphrodite, der Anführerin der beliebtesten Clique "Töchter der Dunkelheit". Die Ereignisse spitzen sich immer mehr zu bis sogar ihr Ex-Freund bedroht ist.
 
Viele von euch lesen ja die Vampirreihe vom Mutter-Tochter-Gespann Cast. Als ich einmal durch die Buchhandlung schlenderte und auf der Suche nach einem Buch mit Vampiren war (für eine Challenge), bin ich auf dieses Buch gestoßen und habe es sofort mitgenommen. Mittlerweile spricht es mich gar nicht mehr an und ich habe auch schon ein anderes Vampir-Buch gefunden, das ich für die Challenge lesen möchte (nein, es ist kein Biss-Buch :D ). Vielleicht nehme ich es ja doch einmal zur Hand, wer weiß.


Die Dämonen - Fjodor M. Dostojewskij

Stepan Trofimowitsch ist machtlos gegen die Handlungen seines Sohnes und seines Zöglings. Immer wieder muss er mit ansehen, wie sie sich in Terror, Verbrechen und Schuld verlieren, nur um ihre Bedürfnis nach Macht und ihren Ehrgeiz zu befriedigen. Doch die Söhne lassen sich in keinem Augenblick von den moralischen und allgemeinen Einwänden ihres Vater einschüchtern.
 
Achja, Dostojewskij... Das Buch hört sich unglaublich spannend an und ich habe es mir damals gekauft, weil ich mal etwas vom Autor lesen wollte. Das Problem bei ihm ist aber, dass ich befürchte es könnte mir nicht gefallen oder würde sich über ewig lange Passagen ziehen. Vor allem bei solch älteren Werken ist das ja nicht selten der Fall. Nicht allen Büchern schaden diese ausschweifenden Beschreibungen, aber bei Die Dämonen konnte ich einfach noch nicht den Mut aufbringen es anzufangen, geschweige denn weiterzulesen und zu beenden. :D


Der Friedhof in Prag - Umberto Eco

Simon Simonini, ein Jurist, beginnt seine Karriere als Dokumentenfälscher, wodurch er in Kontakt zu verschiedenen Geheimdiensten, die ihn als Drahtzieher für die verschiedensten politischen Geschehnisse des 19. Jahrhunderts machen. So erlebt er die verschiedensten Ereignisse der Geschichte aktiv mit, vor allem geht es um Verschwörungen und deren vermeintliche Dokumente. Doch wie lange kann sich der Urkundenfälscher damit halten? 

Schon länger wollte ich ein Buch von Umberto Eco lesen und bin auch immer wieder um das Buch herumgeschlichen. Ich konnte mich einfach aufgrund des Preises nicht dazu überwinden das Buch an die Kasse zu entführen. Dann habe ich es aber auf einem Buchflomarkt für etwa zwei Euro entdeckt (leider ohne Schutzumschlag) und mit nach Hause genommen. Eigentlich will ich es auch immer noch lesen, aber irgendwie entscheide ich mich doch immer für andere Bücher und dieses bleibt liegen. Ich kann gar nicht erklären warum, aber ich habe es immer noch nicht gelesen...


Ich bin sehr gespannt, ob ich nicht in der nächsten Zeit eines der Bücher in die Leseliste aufnehme, um auch diese gelesen zu haben oder ob sie weiterhin auf dem SuB bleiben werden... 
Fühlt euch alle getaggt! :)

Habt ihr auch Bücher auf eurem SuB, die ihr unbedingt kaufen musstet, jetzt aber immer noch im Regal stehen und darauf warten ausgewählt zu werden?

 
Ich wünsche euch noch einen SuB-Abbau erfolgreichen Abend!


Bis bald,

Eure Anne

Donnerstag, 30. Mai 2013

[Aktion] Gemeinsam lesen #10








Diese Woche geht es schon in die zehnte Runde von Asaviels Gemeinsam Lesen! :)


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade Alles, was wir geben mussten von Kazuo Ishiguro und bin auf Seite 288 von 356. 

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Fast auf den Tag genau ein Jahr nach unserem Ausflug zum Boot wurde ich Tommys Betreuerin.
  
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Das Buch ist teilweise sehr emotional und teilweise nicht. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie sich alles weiter entwickeln wird, aber es gefällt mir bis jetzt ganz gut. 

4. Bist du allgemein beim Lesen eher auf der Seite des Protagonisten oder des Antagonisten (Bösewicht, Gegenspieler)? Wie gut kommst du im aktuellen Buch mit deinem Protagonisten zurecht, also kannst du dich in ihn hineinfühlen oder eher nicht (gerne mit Begründung)?
Im Allgemeinen stehe ich schon eher auf der Seite der Protagonisten. Es sind eben die in der Geschichte, die Gutes tun bzw. heldenhaft wirken, aber manchmal können sie auch richtig eklig und unsympathisch sein. Oft finde ich aber, dass das Buch selbst dann darunter leider, was ich sehr schade finde.
In Alles, was wir geben mussten gibt es drei Protagonisten: Kathy, Ruth und Tommy, wobei Kathy die Erzählerin ist. Ruth ist mir eher unsympathisch, aber irgendwie passt sie ins Gesamtgeschehen hinein und trägt einen wichtigen Beitrag zur Handlung bei. Die Empfindungen von Kathy und Tommy kann ich größtenteils verstehen und nachvollziehen; sie sind beide sehr rational und lassen sich nicht von allem gleich einlullen. 


Ich wünsche euch noch einen tollen Abend!

Bis bald,

Eure Anne